Finanzielle Verwaltung

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Wir bitten Tag und Nacht inständig, dass wir euch von Angesicht sehen, um zu ergänzen, was an eurem Glauben noch fehlt. (1.Thessalonicher 3,10)

Ich war sehr Überrascht über das Interesse zum Thema des Zehnten und nehme dieses Interesse zum Anlass, einen Gastprediger zu Wort kommen zu lassen. Es handelt sich hierbei um Pastor Ernest Scott (United Penticostal Church/Vereinigte Pfingstgemeinde Nürnberg/Fürth). Er hat uns weitere, sehr interessante Informationen über den Zehnten und über unser Verhältnis zum Geld, zu lehren.

Auch ich habe erst jetzt wirklich begriffen, was der Zehnte im Leben eines gläubigen Christen bewirken kann. Wir verstehen Sein Wort mit unserem Verstand, doch ergreifen wir Sein Wissen nicht mit unserem Herzen. Erst wenn wir Seine Wahrheit mit Herz und Verstand erfasst haben, haben wir Sein Wort wirklich verstanden. Erst dann können wir Seine Wahrheit, in unserem neuen Leben in Jesus, auch umsetzen. Das ist die Kraft des Herrn, dass wir unser Leben aus Liebe zu Ihm verändern wollen und das auch können durch Seinen Heiligen Geist in unserem Herzen. Wer Jesu Wort wirklich glaubt, der wird Seinem Wort auch gehorsam sein.

Wenn wir uns mit dem Geld dieser Welt zufrieden geben und es als Lohn Jesus akzeptieren, wie kann Er uns dann noch segnen? Wer sich mit dem Geld dieser Welt zufrieden gibt, der nimmt sich selbst die Segnung Gottes. Zahle deine Schuld gegenüber dem Herrn und bezahle für diese Welt, denn Jesus hat dich schon bezahlt durch Sein Blut und Sein Leben. Bürge nicht nur für deinen Nächsten, sondern begleiche Seine Schuld, damit der Herr Jesus dich segnen kann. Segne deinen Nächsten mit dem Reichtum dieser Welt, denn er hat nicht den Reichtum, den Gott dir, durch Sein Reich geschenkt hat.

Rev-Ernest-ScottFinanzen: Geld, Bargeld, Währung, Kapital. Verwalteramt: 1. Ein Amt, eine Aufgabe und eine Verpflichtung eines Verwalters. 2. Die Leitung, die Aufsicht oder die Regelung von Etwas

Die Bibel gibt uns einen großen Schatz an Weisheit und der Erkenntnis, wenn wir uns an die von Gott gegebenen Grundsätze halten, durch Anwendung der Wahrheit. Ein Teil des Dienstes der Heiligen ist es Finanzen zu verwalten, kontrollieren und zu beaufsichtigen. Diese Verwaltung benötigt Disziplin; ein Mangel an Disziplin schafft Probleme in der Bilanz. Geld an sich ist nicht schlecht; wir sollten es aber nicht lieben, nur den Herrn. Geld ist wichtig, um gewisse Dinge tun zu können. Vor allem, um den Zehnten zu zahlen, Projekte zu finanzieren, Rechnungen zu bezahlen und so weiter. Der Herr hat uns Weisheit gegeben, um gesegnet zu werden, wenn wir Seinem Wort folgen, um ein gute Verwalter unserer Ressourcen zu werden. Der Herr gibt uns die Fähigkeit, um zu bekommen und zu erwerben, doch ein Teil gehört nur Ihm. Der Zehnte ist ein Segen für jene, die Ihm die Erstlinge ihres Einkommens geben.

Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. (Maleachi 3,10)

 

$$$ Wie Gott deine Finanzen segnen wird $$$

 

I.Zehnten

und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem. (1.Mose 14,20)

Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester Gottes des Höchsten; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn; 2 ihm gab Abraham auch den Zehnten von allem. Erstens heißt er übersetzt: König der Gerechtigkeit; dann aber auch: König von Salem, das ist: König des Friedens. 3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit. 4 Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute. (Hebräer 7,1-4)

Alle Zehnten im Lande, vom Ertrag des Landes und von den Früchten der Bäume, gehören dem HERRN und sollen dem HERRN heilig sein. (3.Mose 27,30)

Und als dies Wort erging, gaben die Israeliten reichlich die Erstlinge von Getreide, Wein, Öl, Honig und allem Ertrag des Feldes; und auch den Zehnten von allem brachten sie in Menge. (2.Chronik 31,5)

Darf ein Mensch Gott berauben? Ja, ihr beraubt mich! — Ihr aber sagt: »Worin haben wir dich beraubt?« Im Zehnten und im Hebopfer. (Maleachi 3,8 Elberfelder Bibel 2006)

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. (Matthäus 23,23)

Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. (Johannes 8,39)

A. Den Zehnten zu zahlen bedeutet ein Zehntel des Einkommens dem Herrn zu geben. Dies bezieht sich auf das Brutto – Einkommen. Wenn die Regierung das Brutto-Einkommen verwendet, um ihren Anteil zu berechnen, wie viel mehr müssen wir sicher stellen, dass Gottes Anteil aus diesem Einkommen bezogen wird.

B. Wenn du einen eigenen Betrieb bzw. ein Unternehmen führst, dann trifft die Entnahme des Zehnten aus dem Brutto-Einkommen nicht auf dich zu. Du ziehst zuerst deine Ausgaben ab. Vom Restbetrag errechnest du dir dann den Zehnten.

C. Manche wollen uns glauben lassen, dass der Zehnte nur für Juden, die unter dem Gesetz Moses lebten, galt. Doch wir können sehen, dass auch Abraham den Zehnten zahlte und er wurde geboren lange bevor das Gesetz existierte.

D. Israel wurde von Gott angewiesen, den Zehnten zu zahlen und dass dieser als heilig vor Gott galt. In Maleachi sehen wir, dass Gott es als Raub betrachtet, wenn man seinen Zehnten nicht zahlt.

Das falsche Motiv Zehnten nicht zu zahlen.

  1. Ich denke nicht, dass es notwendig ist den Zehnten zu zahlen.
  2. Handlungen zu rechtfertigen (Wenn ich meinen Zehnten zahle habe ich nicht genug für mich übrig)
  3. Vertrauen in sich selbst, sich zu versorgen

Das richtige Motiv für das Zahlen des Zehnten.

  1. Es ist ein Akt des Gehorsams
  2. Es ist ein Akt des Glaubens
  3. Es ist eine Voraussetzung für den Segen


II. Eine Zeit Gott zu prüfen

Darf ein Mensch Gott berauben? Ja, ihr beraubt mich! — Ihr aber sagt: »Worin haben wir dich beraubt?« Im Zehnten und im Hebopfer. 9 mit dem Fluch seid ihr verflucht — beraubt ihr mich, ihr, die ganze Nation. 10 Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß! 11 Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der HERR der Heerscharen. (Maleachi 3,8-11 Elberfelder Bibel 2006)

Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. (Philipper 4,19)

A. Das ist das einzige Mal in der Bibel, wo Gott sagt: „prüft mich“. Den Zehnten zu zahlen ist ein Akt des Glaubens.

B. Wir sollten zuerst den Zehnten zahlen, bevor wir allen anderen Geld geben. Wenn wir Gott zuerst geben, wird Er uns helfen auch all unsere anderen Rechnungen zu begleichen. Wenn wir jedoch warten bis wir es uns leisten können unseren Zehnten zu zahlen, werden wir niemals genug Geld haben dies zu tun.

C. Darum sagt Gott, dass wir Ihn prüfen sollen, denn auf Papier würde dies nie funktionieren. Gottes Mathematik ist über der Unseren. Er kann unsere Finanzen vermehren, wenn wir Ihm diese hingeben. Er wird uns nicht nur helfen unsere Rechnungen zu begleichen, sondern Er wird auch einen Segen auf uns ausschütten, der so groß sein wird, dass wir nicht genug Platz haben werden, um diesen zu empfangen.

III. Wo ist dein Schatz?

Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (Matthäus 6,20-21)

Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten? (1.Korinther 9,6-7)

A. Den Zehnten und Opfer zu zahlen hält unser Herz auf das Königreich Gottes gerichtet. Wir investieren in unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.

B. Um einen Betrieb zu betreiben benötigt man Geld und das Werk Gottes ist keine Ausnahme. Er kann ohne unser Geld wirken, doch wenn wir geben haben wir Anteil an dem Sieg und Segen, den Gott auf Sein Volk ausschütten möchte.

C. Gib mit der richtigen Einstellung. Es ist eine Art der Anbetung.

Opfer

A. Opfer liegen über unsere Zehnten. Der Zehnte sollte nie einem anderen Dienst gegeben werden.

B. Der Zehnte muss in der Gemeinde,
die man besucht gezahlt werden. Dieser wird verwendet, um das Gehalt oder die Gehälter des Dieners bzw. der Diener zu bezahlen.

C. Anders als der Zehnte kann das Opfer überall im Königreich Gottes gezahlt werden. Diese Kirche hat viele Dienste,
die finanzielle Hilfe benötigen. Beteilige dich an den Diensten, indem du einige davon unterstützt.

Gute Verwaltung

Mein Sohn, hast du gebürgt für deinen Nächsten und hast du Handschlag gegeben für einen andern, 2 und bist du gebunden durch deine Worte und gefangen in der Rede deines Mundes, 3 so tu doch dies, mein Sohn, damit du wieder frei wirst, denn du bist in deines Nächsten Hand: Geh hin, dränge und bestürme deinen Nächsten! 4 Lass deine Augen nicht schlafen noch deine Augenlider schlummern. 5 Errette dich wie ein Reh aus der Schlinge und wie ein Vogel aus der Hand des Fängers. (Sprüche 6, 1-5)

Wer für einen andern bürgt, der wird Schaden haben; wer aber sich hütet, Bürge zu sein, geht sicher. (Sprüche 11,15)

Ein guter Ruf ist köstlicher als großer Reichtum und anziehendes Wesen besser als Silber und Gold. 7 Der Reiche herrscht über die Armen; und wer borgt, ist des Gläubigers Knecht. (Sprüche 22,1+7)

Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. (Römer 13,8)

Wir bitten Tag und Nacht inständig, dass wir euch von Angesicht sehen, um zu ergänzen, was an eurem Glauben noch fehlt. (1.Thessalonicher 3,10)

Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. (1.Timotheus 6,6)

A. Gott will uns segnen, damit wir andere segnen können. Wenn wir schlechte Verwalter unserer Finanzen sind können wir niemals anderen helfen.

B. Es gibt eine Fülle von Wissen in der Bibel über das Verwalten von Geld.

Wir müssen verantwortungsvoll sein, dass wir unsere Rechnungen zu bezahlen, einen guten Ruf haben und nicht faul sind.

C. Als Neubekehrte (wiedergeborener Christ) könnten unsere Finanzen in einem finanziellen Chaos sein. Gott möchte, dass wir schuldenfrei sind, doch dies kann einige Zeit dauern. Wir sind nicht über Nacht ins Chaos geraten und es wird Zeit brauchen, dieses Chaos wieder in den Griff zu bekommen. Doch wenn wir Gottes Wort gehorchen und Fleiß beweisen wird es geschehen.

Einige Dinge, die zu vermeiden sind:

  • Bürgschaft – Verantwortung für die Schulden einer anderen Person übernehmen
  • Kreditkarte bis zur Frist noch nicht komplett abbezahlt zu haben – hohe Zinsen
  • Partnerschaft – ist wie eine Bürgschaft und Partner zu sein
  • Gegenstände, die man nicht braucht zu kaufen – das belastet das Budget
  • Über unsere Verhältnisse leben – mehr Geld ausgeben, als man verdient
  • Unzufrieden sein und nicht warten zu können, bis man sich etwas leisten kann
  • Geld ausborgen, um verbilligte Dinge zu kaufen – diese werden viel weniger wert sein, als man bezahlt hat, wenn man die Verzinsung betrachtet.

Ein Beispiel von dem, was Verzinsung bei Schulden bewirkt:
Wenn du deine Karte mit $ 1.000,- bei 19,8% Zinsen (normale Kreditkartenverzinsung) belastest und minimale Zahlungen von $ 40,- pro Monat tätigst, dann zahlst du acht (8) Jahre lang deine Schulden ab und zahlst im Endeffekt jedoch $ 3.840,-. Das ist keine sehr gute Verwaltung.

D. Diese Gesellschaft macht es sehr einfach so hoch verschuldet zu werden, so dass man Konkurs anmelden muss. Wenn dies geschieht bekommt Gott gewiss nicht nicht die Ehre. Gott gibt uns Weisheit, wenn wir Ihn darum bitten. Der Herr kümmert sich um unsere Finanzen genauso wie Er sich um unsere Gesundheit und Errettung sorgt.

Rev Ernest Scott

Quelle: Ein Magazin für die VPG von Deutschland & Österreich / Voice Of The Vision (Stimme der Vision) / 1.Ausgabe 2012

Amen.

Dank sei Gott dem Herrn, Jesus Christus.

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