Der Zehnte

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So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, (Römer 8,1-3)

Jesus hat die Verantwortung für Seine Schöpfung übernommen und hat den Preis für die Sünde jedes Menschen bezahlt, die Er in Seiner Liebe und Güte, in Freiheit und Reinheit erschaffen hat. Er hat meine und deine Sünden, mit Seinem Blut, mit Seinem Leben bezahlt. Unser Gott, der Herr Jesus, wurde Mensch in Christus und bezahlte unsere Schuld durch Seinen Tod am Kreuz. Er wurde lieber selbst zum Fluch, statt uns zu verfluchen (Galater 3,13). Deshalb hat Er alle Ehre, alles Lob und allen Preis verdient, denn Jesus allein hat sich als würdig erwiesen.

Wenn jemand eine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist, und wird getötet und man hängt ihn an ein Holz, (5.Mose 21,22)

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! (Johannes 1,29)

Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? (Offenbarung 5,2)

die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. (Offenbarung 5,12)

Denn der Preis der Sünde ist der Tod. Jesus wurde als Mensch in Christus geboren und hat Sein Fleisch und Sein Blut für uns hingegeben, um sich mit sich selbst zu versöhnen. Das war der einzige Weg, den Menschen aus der Sklaverei der Sünde zu befreien. Die Herrschaft, die uns Jesus geschenkt hat und die Adam mit seiner Liebe zum Fleisch dem Teufel übergeben hat, durch die Sünde des Ungehorsams, diese Herrschaft hat uns der Herr wiedergegeben in Seinem Namen. So hat der Sohn für die Fehler des Vaters gesühnt und wurde deshalb zu Seinem Bilde erhöht, um wieder ein Geist mit Ihm zu sein.

Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, 5 und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut 6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. (Offenbarung 1,4-7)

Unser himmlischer Vater hat die Verantwortung für unsere Sünden übernommen, denn Jesus wurde ohne Sünde geboren. Christus war das vollkommene, lebendige Opfer und Seine Wunder, Seine Werke waren Sein vernünftiger Gottesdienst. Er gab Sein Leben, um uns alle, die an Ihn und an das Evangelium glauben, zu erretten. Er gab Sein Leben nicht für sich, sondern um uns ein ewiges Leben schenken zu können. Er gab uns eine zweite Chance, nicht zur Schande Seiner Schöpfung zu werden, sondern wie Er, durch Seinen Geist in uns, ein Sohn Gottes zu werden.

Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. 2 Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. 5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat. (1.Johannes 2,1-6)

Ein Geist mit Ihm zu sein, heißt auch auf Seinen Wegen, Seine Wahrheit und Seine Liebe durch Ihn in diese Welt zu tragen. Damit die Menschen an dir und mir die Hoffnung und das Licht Seiner Wirklichkeit und Herrlichkeit erkennen. Im Moment scheint dieses nicht von großer Interesse zu sein, doch wir merken, wie die Zeiten sich verschlechtern und die Menschen sich nach und nach auf den Weg machen, die Wahrheit zu suchen. Denn das Licht dieser Welt wird ihre Lügen und auch den Sohn des Verderbens, der den Geist des Antichristen in sich birgt, offenbaren.

Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1.Johannes 3,8)

Aber wir dürfen unseren Dienst niemals unterschätzen, denn der Herr Jesus selbst wirkt durch uns. Wir wissen nicht, was wir in den Menschen auslösen und welche Gedanken sie mit sich herum tragen, doch Jesus weiß, was in jedem Herzen vor sich geht. Viele haben sich, durch die Einflüsse dieser Welt, eine raue Schale zugelegt. Sie haben sich eine Rolle auf den Leib geschrieben und diese Heuchelei (Schauspielerei) wird den Menschen auch durch die Welt aufgedrängt, indem sie die Leben der Menschen in Schubladen sortiert. Jeder kann sich an diesen Schubladendenken orientieren und sich seine eigene, geliebte Rolle für sein Leben aussuchen und kann ein Leben lang in dieser Rolle wachsen. Aber er lebt nicht in der Wahrheit, die uns Jesus offenbart hat.

Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, der bleibt im Tod. 16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. 17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? (1.Johannes 3,14; 16-17)

Die Welt sieht niemals den echten Menschen, der mit seinen Ängsten und Gedanken alleine ist, sondern nur die Person, an der diese Welt gefallen hat. Auch ich habe jahrelang diese Rolle eines harten Kerls gespielt, den nichts erschüttern kann und den gar nichts interessiert. Doch an dieser Rolle bin ich zerbrochen, weil mein Herz gebrochen ist. Ich konnte diese Lieblosigkeit dieser Welt nicht mehr ertragen. Ich suchte nach der Liebe, die den wahren Menschen in mir liebt und fand Jesus. Er nahm mich an und ich nahm Ihn an. Er hat mir mein Leben gerettet, in dieser und auch in der nächsten Welt, so Gott will.

Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. (Römer 8,29)

Ich spiele heute keine Rolle mehr, denn heute lebe ich mich nicht selbst, sondern übe mich darin, Jesus nahe zu kommen. Ich könnte niemals wie Jesus werden, wenn Er mir nicht Seine Kraft und Seine Wahrheit schenken würde. Ich würde immer ein Mensch bleiben und würde in meiner Illusion untergehen und sterben. Doch Jesus ist heute meine Realität und ein Leben in Seiner Herrlichkeit ist ein Leben, wovon ich als Kind geträumt habe, doch als Erwachsener niemals zu träumen gewagt hätte. Denn diese Welt sagt, dass Jesus nicht die Wirklichkeit ist und Sein Leben eine Lüge ist. Doch es ist die Welt, die über die Realität Jesu Christi lügt. Die wenigsten Menschen sind wirklich bereit, den Preis der Sünde zu bezahlen und ihre Sünden zu bereuen. Sie werden einen weit höheren Preis für ihren Ungehorsam und für ihren Verrat an all ihren Geschwistern bezahlen müssen.

Ein wahrhaftiger Zeuge rettet manchem das Leben; aber wer Lügen ausspricht, übt Verrat. (Sprüche 14,25)

Denen der Herr Verantwortung gegeben hat, um sie zum Wohle aller einzusetzen und ihnen hohe Ämter gegeben hat, weil sie Seine Gaben dafür bekommen haben, die benutzen diese Gnade Jesu, um sich selbst zu bereichern und sich selbst zu erhöhen, um der Welt zu gefallen. Doch vielleicht ahnen sie nicht oder ignorieren einfach, dass der Zorn des Herrn auf ihnen ruht.

Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, über die schon längst das Urteil geschrieben ist; Gottlose sind sie, missbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifung und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus. (Judas 4)

Alle Zehnten im Lande, vom Ertrag des Landes und von den Früchten der Bäume, gehören dem HERRN und sollen dem HERRN heilig sein. 31 Will aber jemand seinen Zehnten ablösen, der soll den fünften Teil darüber hinaus geben. 32 Und alle Zehnten von Rindern und Schafen, alles, was unter dem Hirtenstabe hindurchgeht, jedes Zehnte davon soll heilig sein dem HERRN. 33 Man soll nicht fragen, ob es gut oder schlecht sei, man soll’s auch nicht auswechseln. Wenn es aber jemand auswechselt, soll beides heilig sein und darf nicht abgelöst werden. (3.Mose 27,30-33)

Wir müssen verstehen, dass alles zu Seiner Ehre erschaffen wurde, auch der Mensch und diese Welt. Ohne diese Welt gäbe es keine Menschen, ohne unseren Schöpfer gäbe es keinen Menschen und ohne Jesus gäbe es kein Leben. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir können nicht das Eine annehmen und das Andere ignorieren. Wenn wir das tun, dann sind wir Narren, denn wir belügen uns selbst. Alles ist miteinander verbunden, durch Jesus selbst und Seine Kraft. Wenn wir Sein Wort nicht annehmen, dann sind wir Kinder der Finsternis, der Unwissenheit. Jesus aber ist der Gott, der uns all Sein Wissen schenkt, damit wir Anteil haben an Seiner Herrlichkeit. Er macht uns zu mündigen Kindern Gottes, die entscheiden und beeinflussen können. Wir vertrauen nur auf unseren Herrn, aber niemals auf den Menschen. Denn der Mensch ist ein Egoist, ein Lügner und denkt nur an sein eigenes Fleisch.

Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? 4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht (Psalm 51,6): »Damit du Recht behältst in deinen Worten und siegst, wenn man mit dir rechtet.« (Römer 3,3-4)

Da riefen sie noch einmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. (Johannes 9,24)

Das geistliche Wachstum in Jesus fordert auch mehr Verantwortung von einem gläubigen Christen. Viele Menschen ärgern sich über ihre geistigen Führer, die sie sich selbst erwählt haben. Sie selbst geben die Freiheit ihrer Entscheidung ab, weil sie keinerlei Verantwortung tragen möchten. Sie machen lieber ein Kreuz auf einem Stück Papier und geben ihre Verantwortung ab. Anstatt dieses Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus zu folgen. Sie verlassen sich auf den Menschen und nicht auf unseren Herrn. Jesus aber ist der wahre geistige Führer, der uns erwählt hat, gute Frucht zu bringen zu Seiner Ehre. Zum Ruhm Seines Reiches.

So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN. (Jeremia 17,5)

Es ist doch viel bequemer, nicht selbst zu entscheiden, sondern die getroffenen Entscheidungen lieber anzuklagen. Jesus gab dir Freiheit und Wahrheit, so dass Du selbst entscheiden kannst, was das Beste für dich ist. Dir ist Macht gegeben durch das Gebet, an der Gestaltung deines Lebens teilzuhaben. Doch diese Freiheit wird dir nur zu Teil, wenn Du im Geiste Christi entscheidest. Denn Er allein weiß, was gut und gerecht ist. Dein Wachstum bedeutet mehr Herausforderung, denn erst wenn man herausgefordert wird, weiter zu gehen als man bisher gegangen ist, erst dann kann man seine eigenen Grenzen überschreiten. Erst wenn Du eine neue Aufgabe löst, die uns das Leben stellt, können wir Erfahrungen sammeln. Fehler zu machen gehört zum Prozess des Lernen. Wer keine Fehler macht, der hat die Hände in den Schoß gelegt und wartet sein Leben lang darauf, dass etwas geschieht. Erst wenn wir uns überwinden, können wir unsere Grenzen weiter verschieben und werden erkennen, dass es gar nicht so schwierig war, weil Jesus uns niemals allein lässt.

Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. (1.Korinther 13,11)

Uns Jüngern gab Er den Frieden, die Gelassenheit, uns auf Ihn zu verlassen und alleine Jesus zu vertrauen. Denn Er wird nicht auf das törichte Geplapper des Heiden in uns hören, sondern auf den Geist Christi, mit dem Er uns erfüllt hat. Das ist die Liebe zum Menschen, nicht zu dieser Welt. Wir nehmen Seine Entscheidungen in Seinem Namen an, weil wir wissen, dass Er zu unserem Besten entschieden hat, auch wenn wir oft anderer Meinung sind. Denn wir glauben mehr an die Vollkommenheit des Fleisches, welche eine Illusion ist, als an die Vollkommenheit im Geiste Jesu. Das Fleisch ist unsere Schwäche, die wir überwinden müssen. Das Fleisch wird vergehen, doch der Geist kann ewig leben, so Gott will. Das Tier wird sterben und wir werden vollkommen werden in dem Geist, dem Bilde Gottes. Aber nur in Seinem Namen, Jesus Christus. Der Name des Tieres, des Fleisches, der wird auf Erden verbleiben, auf einem Grabstein. Wer sein Fleisch mehr liebt als Jesus, der wird verdammt werden.

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. (Römer 8,11)

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14,26)

Das Wachstum Christi ist in euren Herzen, der Heilige Geist, der euch an das erinnert was Gottes ist und nicht an das, was des Menschen ist. Wir verstehen, dass alles was wir im Leben bekommen oder nicht bekommen haben von Jesus ist, zu unserem Wohl und nicht zu unserer Verdammnis (Hiob 1,21; 2,10). Ich möchte, dass ihr versteht, dass Jesus euch besser kennt als ihr euch selbst. Warum ist das so? Weil Jesus jeden Menschen selbst erschaffen hat. Das er durch die Kraft zweier Menschen geboren wird, erklärt nicht Seine Persönlichkeit, welche von Gott geschenkt ist. So ist das Fleisch geboren von dieser Welt, doch die Seele von Gott. Der Herr kennt eure Vergangenheit, Er kennt eure Gegenwart und Er weiß auch um eure Zukunft. Glaubt ihr daran, dass Jesus allmächtig, allwissend und allgegenwärtig ist? Der Herr ist vollkommen. Jedes Seiner Worte ist in Heiligkeit, in Seiner Herrlichkeit und Seiner Vollkommenheit gesprochen, zum Wohle jedes gläubigen Christen.

Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er. (Lukas 23,46)

So ist alles, was der Herr uns in dieser Welt gibt zum Wohle unseres Lebens und zum Wohle aller gegeben. Ich erinnere euch an eure Verantwortung, Kinder des einen, lebendigen Gottes zu sein. Ihr müsst das tun, wozu die Ungläubigen nicht bereit sind. Ihr müsst denen geben, die euch verspotten und diejenigen ernähren, die euch verlachen. Das ist der Wille Gottes.

Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22).

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. (Matthäus 5,44-45+48)

Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. (Lukas 6,27-28)

und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; (1.Korinther 4,12)

Leid, Schmerz, Spott und Hohn, dass ist der Lohn eines guten Menschen auf dieser Welt. Doch wenn ihr diese Trübsal erleidet und euer Kreuz (er-)tragt im Namen Jesus Christus, so wird Er euch mit so viel Liebe erfüllen, dass ihr diese Menschen lieben könnt. Aber ihr müsst euch überwinden gehorsam zu sein. Mit der Kraft Jesu wird es euch möglich sein über euren eigenen Schatten zu springen. Die Liebe Jesu kann einen Frieden in euer Herz legen, den diese Welt nicht kennt und dieser Frieden, der Heilige Geist, ist die unerschöpfliche Quelle der Liebe Gottes. Liebt eure Feinde aus der Liebe zu Christus, aus eurem reinen Herzen und nicht weil das Gesetz, das Wort Gottes, es von euch verlangt. So ist es mit allen, was Jesus euch gebietet. Seid willige Knechte, doch werdet Kinder Gottes durch die Liebe zu Jesus in eurem Herzen. Denn wer die Liebe durch Seinen Heiligen Geist nicht empfängt, der hat gar nichts. Derjenige ist nur ein Heuchler (Schauspieler).

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1.Korinther 13,1-3+13)

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7,16-23)

Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt. (2.Timotheus 2,19)

Der Herr kennt jeden Jünger, den Jesus erwählt hat. Er hat jeden Menschen erschaffen, den er erwählt hat Frucht zu bringen in Seinem Namen. Nicht der Mensch glaubt an Jesus, sondern der Herr gab Ihm Glauben, um Anteil an Seiner Herrlichkeit zu haben. Wir haben keinen Anteil an Seiner Ehre, sondern er schenkt uns unseren Anteil. Wir haben Anteil durch unseren Willen Seine Gebote zu halten, egal welche Trübsal uns auch ereilt und uns trotzdem für Ihn entscheiden. Wir versuchen ihm treu zu sein, deshalb ist auch Er treu zu uns. In unserer Schwäche haben wir auf Ihn vertraut, auch wenn wir Jesus noch nicht kannten, denn Er kannte uns schon vor unserer Geburt.

Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. 11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, 14 damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. 15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, (Epheser 4,10-15)

Der vom Herrn erwählt wurde, um Seinen Teil an Seiner Herrlichkeit zu bekommen, derjenige ist auch aufgerufen, nicht nur zu nehmen, sondern noch mehr zu geben. Denn alles was wir erhalten haben, ist die Gnade Jesu Christi. Durch Seine Gnade sind wir zu den reichsten Menschen dieser Welt geworden, denn wir haben Anteil an einem Reichtum, den wir niemals verdient haben. Er ist uns allein gegeben durch die Gnade unseres Herrn Jesus. Seine Gnade erhalten wir nur durch den Glauben an Sein Wort und an Seinen Willen.

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. (Matthäus 7,21)

Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter. (Matthäus 12,47-50)

Jesus steht über deinem Leben, über deiner Familie, deiner Gemeinde, deinem Chef und jedem Menschen auf Erden. Er ist deine Priorität in jeder Sekunde deines Lebens, denn alles was Du warst, was Du bist und was Du jemals sein wirst verdankst Du Ihm und Seiner Gnade. Frage nach Seinem Weg, nach Seiner Wahrheit, nach Seinem Leben und nach Seinem Willen.

Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen. (Apostelgeschichte 20,35)

Der Zehnte von allen was dir diese Welt gibt ist kein Opfer sondern ist Eigentum des Herrn. Alles was Du durch den Schweiß deines Fleisches erarbeitest, ist nicht dein, sondern Eigentum des Herrn, denn Du gehörst Ihm. Er hat dich erkauft mit Seinem Blut und er hat dich bezahlt mit Seinem Leben. Dein Leben, dein Körper, deine Errettung, alles ist Eigentum des Herrn, denn Er hat es dir erst ermöglicht. Er hat diese Welt aus dem Nichts erschaffen und hat uns einen Platz zum Leben geschenkt. Doch der zehnte Teil von allen, was Du in deinem Leben bekommst, das gehört dem Herrn Jesus.

sondern wenn dieser Acker im Erlassjahr frei wird, soll er dem HERRN heilig sein wie ein gebannter Acker und soll des Priesters Eigentum sein. (3.Mose 27,21)

Es ist Sein Anteil an deinem Leben, den er von jedem Menschen einfordert, denn die Arbeit in dieser Welt kostet immer Geld. Er nimmt dieses Geld nicht für sich selbst, denn Sein Reichtum ist das Reich Gottes. Doch wie wir einen Körper brauchen, um in dieser Welt zu funktionieren, so braucht Gott diesen Zehnten für Seine Zwecke. Wir leben in einem System, welche die Bibel als die Hure Babylon bezeichnet. Jesus hat einen Grund, warum er diesen Vergleich wählt. Diese Welt tut alles für Geld und alles hat seinen Preis. Es geht nicht um Moral oder Ethik, sondern allein ums Geld. Du bekommst in dieser Welt alles, wenn Du den Preis dafür bezahlen kannst. Doch manchmal ist dieser Preis nicht nur Geld, sondern so mancher Mensch muss das Leben in dieser Welt und die Gelüste seines Fleisches mit seiner Seele bezahlen.

Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere. 10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! 21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. (Offenbarung 18,2+10+21)

Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. (Offenbarung 19,2)

Wir müssen immer einen Preis bezahlen. Erst durch den Heiligen Geist wirst Du wirklich frei sein, denn dann bist Du ein Kind Gottes, dass durch die Liebe Gottes erwählt worden ist. Der Heilige Geist, der Tröster wird euch an alles erinnern, was der Geist Gottes euch gebietet durch die Liebe und nicht durch Sein Gesetz.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Johannes 13,34)

Dieses Gebot der Liebe schließt alle Gebote Gottes ein. Wer die Liebe in sich trägt erfüllt Sein Wort, Sein Gesetz durch die Gnade Jesu Christi. In Seinem Namen lieben wir den Herrn mehr als unser eigenes Leben und geben alles hin für ein ewiges Leben in Seinem Geist. So werden wir durch Christus ein Geist in Ihm und leben in Jesus, durch Ihn.

Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts. (Apostelgeschichte 17,28)

Auch ich gebe dem Herrn meinen zehnten Teil von allem, was Er mir auf dieser Welt geschenkt hat, damit er es denen zukommt, die es mehr brauchen als ich. Nicht das ich es nicht gebrauchen könnte, doch ich gebe, weil ich Jesus gefallen möchte und weil ich Ihn liebe. Ich weiß, dass Seine Arbeit viel Geld kostet, doch was Er uns dafür zurückgibt, dass kann kein Mensch mit dem gesamten Geld dieser Welt erkaufen, denn es ist ein Geschenk Seiner Liebe und Seines Reichtums. Jesus teilt alles mit mir, weil er mich liebt. Sollte ich Ihm irgendetwas vorenthalten? Ich glaube nicht, denn das wäre sehr töricht von mir. Dadurch würde ich mich selbst beschneiden in der Herrlichkeit Jesu.

Wie einer nackt von seiner Mutter Leibe gekommen ist, so fährt er wieder dahin, wie er gekommen ist, und trotz seiner Mühe nimmt er nichts mit sich in seiner Hand, wenn er dahinfährt. (Prediger 5,14)

und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt! (Hiob 1,21)

Falschheit und Lüge lass ferne von mir sein; Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber mein Teil Speise dahinnehmen, das du mir beschieden hast. (Sprüche 30,8)

Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. 7 Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen. 8 Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. (1.Timotheus 6,6-8)

Ich vertraue auf die Allmacht Jesu, dass Sein Geld genau da helfen wird, wo Sein Geld eine Hilfe ist. Geld hat keinerlei Wert, denn wir wissen heute, dass es nur bunt bedrucktes Papier ist, dass in jeder gewünschten Menge hergestellt werden kann. Allein der Glaube an das Papiergeld schenkt diesem Schuldschein einen Wert, doch im Grunde ist es nur Papier. Für uns ist es nur ein Mittel zum Zweck. Jesus schenkt es uns, damit wir in dieser Welt leben können und alle unsere Rechnungen bezahlen können. Doch jeder bekommt mehr als er wirklich braucht. Es ist eine Gabe mit Geld umzugehen, denn wir sollen nicht unser Herz daran hängen. Unser Herz gehört alleine Jesus und wenn Du Ihn wirklich liebst, dann kannst Du dein Geld verschenken ohne Reue.

Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod. (2.Korinther 7,10)

Ich möchte bezeugen, dass man nicht wirklich weiß, wie viel Geld nötig ist, um die Arbeit Gottes zu tun. Im Jahr 2010-2011 habe ich an einem Bibelstudium meiner Gemeinde teilgenommen. Das Geld dafür hatte ich nicht wirklich über, aber ich habe Jesus und Seine Lehre als Priorität in meinem Leben gesetzt. Doch wie wenig habe ich selbst dazu beigesteuert, wenn ich an all die Pastoren denke, die ich im Laufe dieser zwei Jahren hören und kennenlernen durfte. Die teilweise aus anderen Ländern nach Deutschland reisten, um uns das Wort des Herrn zu bringen. Es gibt keinen Weg, der zu weit, zu teuer oder zu lang ist, um das Wort des Herrn zu predigen. Jedes Wort aus dem Munde Gottes ist alles Geld dieser Welt wert und darüber hinaus. Diese Einsicht erhielt ich erst lange nach diesem Studium. Ich hielt es nicht für ratsam über Geld in der Kirche zu sprechen, doch wir leben in dieser Welt, wo sich alles nur ums Geld dreht. Wie sollte man darüber nicht reden sollen. Es ist allein unser Vertrauen in unseren Herrn Jesus und nicht der Gedanke an das Geld. Wie viel mehr Worte des Herrn könnte man verbreiten, wenn man genug Geld hätte. Jesus weiß es.

Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. (Römer 13,1)

Ich glaube daran, dass einige Schafe im Wolfspelz unsere Treue zu Christus nicht brechen können und das jeder gläubige Christ Jesus seinen Anteil überlässt, der ihm geboten ist. Wenn wir dem Menschen vertrauen, dann werden wir verdammt werden, doch wir vertrauen alleine auf unseren Herrn Jesus. So geben wir der Welt, was die Welt von uns fordert. Ich lege jedem ans Herz, in tiefer Demut zum Herrn, Seiner Pflicht nachzukommen und sich nicht über die Gebote Jesu hinwegzusetzen. Jeder, der Jesus seinen Anteil schuldig bleibt, wird diesen Anteil nicht für sich benutzen können, sondern der Herr wird Wege und Kosten finden, die der Summe des Zehnten entsprechen. Selbst wenn Du nicht zahlen möchtest, Du wirst diesen Zehnten abführen, ob Du das nun freiwillig machst oder nicht.

So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. (Römer 13,7)

Es ist keine Obrigkeit außer von Gott. Vertrau auf Jesus und bezahle die Schulden dieser Welt und gib deinen Anteil, der dir vom Herrn geschenkt wurde. Bitte kommt mir jetzt nicht mit Ausreden, denn Ausreden hat jeder Mensch. Prüft euch selbst und euer Herz, ob ihr rechtschaffen und gerecht seid. Nicht ich bin euer Richter, sondern ihr selbst seid es, durch das Wort Gottes. Ich möchte euch nicht daran erinnern, was ihr eigentlich schon wisst. Doch wenn ihr der Wahrheit nicht folgt, dann seid ihr Pharisäer und diese wurden verflucht. Das ich euch so direkt die Wahrheit sage, ist die Liebe in mir euch gegenüber ehrlich zu sein. Auch ich bin ein Lügner und ein Sünder, aber ich möchte meiner natürlichen Natur entwachsen, um Jesus gerecht zu werden. Dieses geschieht aber nur durch die Liebe untereinander, auch die Wahrheit zu sagen und Seine Wahrheit anzunehmen.

Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Steinmal und goss Öl oben darauf 19 und nannte die Stätte Bethel (Haus Gottes). 20 Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen 21 und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der HERR mein Gott sein. 22 Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben. (1.Mose 28,18-22)

Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! (Matthäus 22,21; Markus 12,17; Lukas 20,25)

Wir haben mit Jesus einen Bund geschlossen. Der Begriff Bund hat die Bedeutung eines feierlichen Bündnisses. Jeder bringt seinen Anteil und wo sich Gott und Mensch treffen, dort wird dieser Bund besiegelt. Daraus erwächst das Werk Jesu zu unserem Wohl, doch im Gegensatz zur Schwäche des Menschen, bringt Jesus Seine allmächtige Macht hinzu. Es geht nicht um die Größe des Anteils, den beide Seiten zusammen bringen, sondern es geht allein um die Bereitschaft des Menschen seinen Anteil für diesen Bund der Liebe in Demut zu erbringen. Ebenso wie Jesus uns gegenüber auch Seinen Anteil erbringt, egal ob wir Ihn lieben oder nicht, Jesus ist immer treu. Denn Er schaut nicht auf unsere Person, Er schaut nicht auf unsere Sünden, sondern auf das willige Herz des Menschen, in dem immer ein Ja für den Herrn wohnt. Denn geben ist seliger als nehmen.

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? 27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? 28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. (Matthäus 6,25-34)

Wir müssen immer bereit sein unseren Teil erbringen zu dürfen, damit Jesus uns Seinen Anteil schenkt. Doch Sein Anteil an unserem Wohle ist um vieles bedeutender als das bunte Papier dieser Welt. Natürlich könnte Jesus auch alles ohne uns erschaffen, doch Er schenkt uns durch Seine Liebe und durch Seine Gnade ein Stück an Seinen Werken und an Seinen Wundern in Seinem Namen, Jesus Christus. Damit wir Anteil an Seinem ewigen Leben bekommen können. Denn unser Herr, unser himmlischer Vater übergibt uns einfache und leichte Aufgaben, damit wir durch Seine Werke und durch Seinen Geist heilig werden können. Denn nur wenn wir heilig sind, erst dann haben wir die Möglichkeit eins mit dem Geist Gottes zu werden. Doch nicht durch unsere Werke, sondern durch die Gnade Jesu. Durch den Heiligen Geist in uns.

Als er nun zurückkam von dem Sieg über Kedor-Laomer und die Könige mit ihm, ging ihm entgegen der König von Sodom in das Tal Schawe, das ist das Königstal. 18 Aber Melchisedek, der König von Salem, trug Brot und Wein heraus. Und er war ein Priester Gottes des Höchsten 19 und segnete ihn und sprach: Gesegnet seist du, Abram, vom höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat; 20 und gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abram gab ihm den Zehnten von allem. (1.Mose 14,17-20)

Abraham gab Melchisedek freiwillig seinen zehnten Teil und hat seinen Anteil aus reinem Herzen geschenkt, ohne dafür etwas zu verlangen. Abraham hat verstanden, dass er alles von Gott und mehr als genug von Ihm bekommen hat. Er hat verstanden, dass derjenige, der gerne gibt, noch mehr bekommen wird. Sein Reichtum wurde vermehrt, doch Du tauschst den Reichtum dieser Welt in den Reichtum des Herrn und dem Reich Gottes ein. Auch deshalb wird Abraham als der Vater des Glaubens bezeichnet, denn er hat aus Liebe, von seinem Herzen gegeben und nicht aus dem Gesetz heraus. Seine Werke des Glaubens wurden von Gott als Gerechtigkeit anerkannt. So ist Abraham gerecht geworden durch den Glauben, denn er tat nur, woran er von ganzem Herzen glaubte. Die Bibel unterscheidet die Ordnung Melchisedek von der Ordnung der Leviten im Alten Testament. Denn die Leviten waren dem Gesetz Mose untertan, das sie von Gott bekamen. Abraham aber war vor Mose und kannte das Gesetz nicht. Er tat es aus Liebe zum Herrn. Deshalb bin ich Eingangs so ausführlich auf die Liebe eingegangen. Jesus untersteht nicht mehr dem Gesetz, denn Er hat es erfüllt. Er erfüllte es aber, weil Er den Vater mehr liebte als Sein Leben im Fleisch. Er erfüllte das Wort aus der Reinheit seines Herzen und nicht um das Gesetz zu erfüllen. Er tat es dem Vater zu liebe, nicht dem Reichtum zu liebe.

Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. (Johannes 8,39)

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. (Johannes 8,58)

So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. 9 Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden, 10 genannt von Gott ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks. (Hebräer 5,8-10)

So müssen wir auch immer unterscheiden, welchem Priestertum wir uns unterordnen möchten. Wollen wir wie die Leviten sein, so werden wir das ganze Gesetz erfüllen müssen, doch kein Mensch konnte das Gesetz erfüllen, bis auf Jesus Christus.

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. (Apostelgeschichte 2,38-39)

Doch Jesus hat das Gesetz Gottes durch Seine Liebe erfüllt. So möchte ich ein Priester der Ordnung Melchisedek sein, denn ich möchte Sein Gesetz aus Liebe zu meinem Herrn Jesus erfüllen. Ich möchte ein Sohn Gottes werden, den der heilige Vater im Himmel liebt, so Gott will. Die Gabe des Heiligen Geistes empfing ich aber durch die Taufe im Seinem Namen Jesus Christus. So werde ich das Wort nur in Seinem Namen erfüllen können, denn durch Seinen Namen werde ich erfüllt mit der Liebe Gottes, so der Herr mir gnädig ist. Aber diese Gnade werde ich jeden Tag aufs neue suchen müssen, denn ich bin nicht vollkommen, sondern schwach.

Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Ordnungen abgewichen und habt nicht beachtet. Kehrt um zu mir! Und ich kehre um zu euch, spricht der HERR der Heerscharen. Ihr aber sagt: »Worin sollen wir umkehren?« 8 Darf ein Mensch Gott berauben? Ja, ihr beraubt mich! — Ihr aber sagt: »Worin haben wir dich beraubt?« Im Zehnten und im Hebopfer (Erzeugnisse des Feldes und des Viehs). 9 Mit dem Fluch seid ihr verflucht, mich aber beraubt ihr , ihr, die ganze Nation! 10 Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß! 11 Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der HERR der Heerscharen. 12 Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr, ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der HERR der Heerscharen. (Maleachi 3,7-12 Elberfelder Bibel 2006)

Wir sollen nicht unseren natürlichen Vätern folgen, die sich niemals an Jesu Gebote gehalten haben, sondern sollen uns bekehren von unseren falschen Wegen. Wir sollen Jesus, unserem himmlischen Vater folgen und Seinem Wort gehorsam sein. Der Herr gebietet uns, unseren Nächsten nicht zu bestehlen. Wie viel mehr werden wir uns dem Zorn Gottes aussetzen, wenn wir dem Herrn unseren Anteil vorenthalten und Ihn berauben? Wie viel mehr werden wir unter Seinem Zorn verweilen. Gib Jesus Seinen Anteil, damit Er dir nicht Seinen Teil vorenthält. Du wirst dich selber verdammen, wenn Du Seinem Wort nicht folgsam bist. Jesus weiß ganz genau, wie viel Geld Du zur Verfügung hast. Der Zehnte ist eine Prüfung deines Glauben.

dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt. (5.Mose 13,4)

Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wärt ihr ja untüchtig. (2.Korinther 13,5)

Wer verflucht ist, der kann nichts festhalten, denn er hat keine Kraft dafür. Alles was Du bekommst, wird dir wieder weggenommen. Es wird dir genommen, egal wie fest Du dich daran klammerst. Wenn Geld kein Schatz in deinem Herzen ist, so wirst Du kein Problem haben, davon zu geben, was der Herr dir geschenkt hat. Jesus sagt zu jedem: Prüft mich! Wenn Du dem Herrn deinen Anteil gibst, dann wird Jesus dich segnen in allen Dingen deines Lebens. Er wird den Himmel öffnen und wird Seinen Segen auf dich herabfallen lassen. Geld ist kein Segen, sondern ein Fluch in deinem Leben und ein Fluch für deine Persönlichkeit. Die Gier schleicht sich in dein Herz und bevor Du dich versiehst, bist Du zum Gräuel des Herrn und ein Geizhals geworden, der jeden betrügt um sich selbst zu bereichern.

Du sollst nicht stehlen. (2.Mose 20,15)

Wer Jesus seinen Anteil darbringt, wird auch von Ihm vor dieser Welt beschützt. Glaube an Jesus, denn Ihm ist nichts unmöglich. Er wird diejenigen von dir und deinem Hause fernhalten, die dich bestehlen und betrügen wollen. Ihr werdet fruchtbar in eurem Leben sein und werdet Frucht bringen im Heiligen Geist Jesu Christi. Du wirst Jesus als einen Schatz in deinem Herzen wissen und Sein Frieden macht dich sorglos dafür, was Du morgen essen, anziehen, arbeiten oder kaufen sollst. Der Herr wird für dich sorgen.

Seht aber, wie groß der ist, dem auch Abraham, der Erzvater, den Zehnten gab von der eroberten Beute. 5 Zwar haben auch die von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, nach dem Gesetz das Recht, den Zehnten zu nehmen vom Volk, also von ihren eigenen Brüdern, obwohl auch diese von Abraham abstammen. 6 Der aber, der nicht von ihrem Stamm war, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheißungen hatte. (Hebräer 7,4-6)

Du sollst aus Liebe zum deinem Herrn geben und nicht weil es dir durch Sein Wort geboten wird. Sei ein gläubiger Christ, der aus reinem Herzen handelt und der Jesus gefällt durch die Liebe in deinem Herzen. Versteh bitte, das es deine Einsicht und dein Verständnis für die Arbeit des Herrn ist, welches Sein Wort in dieser Welt verbreiten wird. Predige das Wort, weil es ein Schatz in deinem Herzen ist und lass jeden Menschen teilhaben an deinem Reichtum im Reichs Gottes. Jesus benutzt diese Welt zu Seinem Zweck, doch manche Menschen denken, sie könnten das Geschenk Gottes für sich selbst und ihren eigenen Willen benutzen. Ihr müsst die Arbeiter Jesu und eure Gemeinden mit Geld unterstützen, denn auch das ist eure Treue zu Gott.

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. (Lukas 16,10)

Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. (1.Korinther 1,9)

Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt. (1.Korinther 10,13)

Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. (2.Thessalonicher 3,3)

sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen. (2.Timotheus 2,13)

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1.Johannes 1,9)

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; (Hebräer 10,23)

Wenn Du deinen Zehnten nicht entrichtest, dann möchte ich dich dafür nicht verurteilen. Ich möchte dein Bruder sein und nicht dein Richter. Du kennst die Wahrheit Seines Wortes und nun ist es eine Sache zwischen dir und Jesus. Aber wenn Du einen Rat möchtest, dann möchte ich dir folgendes raten. Tue Buße und bekehre dich von deinen falschen Wegen. Wenn Du das Verlangen in dir verspürst, Gerechtigkeit walten zu lassen, so bete darüber und spreche mit Jesus. Er wird dir einen Weg zeigen und wird dich führen. Schaue nicht auf die Menschen, sondern schaue allein auf Jesus und Seine Herrlichkeit. Du wirst in dieser Welt sowieso nur belogen und betrogen, doch sei kein Lügner und Betrüger, sei kein Dieb und bestehle nicht den Herrn. Sei lieber ein bestohlener, denn in den Schwachen ist Jesus mächtig.

Amen.

Dank sei Gott dem Herr, Jesus Christus.

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