Zeugnis des Herrn Jesus Christus

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Lass uns Wunder sehen wie zur Zeit, als du aus Ägyptenland zogst, 16 dass die Völker es sehen und zuschanden werden in ihrer ganzen Macht und die Hand auf ihren Mund legen und ihre Ohren taub werden. 17 Sie sollen Staub lecken wie die Schlangen und wie das Gewürm auf Erden. Zitternd sollen sie hervorkommen aus ihren Verstecken. Dem HERRN, unserm Gott, sollen sie sich ängstlich nähern und sich vor dir fürchten. 18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade! 19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. (Micha 7,15-19)

Es ist jetzt ein Jahr her, dass Gott uns Aaron geschenkt hat. Heute ist er ein Jahr alt geworden. Ich danke dem Herrn für die Vergebung meiner Sünden in dem Namen Jesus. Ich danke Ihm für das überaus reichliche Geschenk des Lebens. Niemand hat damit gerechnet, dass mein Leben noch mal eine solche Wendung nehmen könnte, am wenigsten ich selbst. Aber was für Menschen unmöglich war, für Gott, meinen Herrn Jesu Christus, ist alles möglich.

Myome der Gebärmutter werden auch als Uterusmyome bezeichnet. Uterusmyome sind gutartige Geschwulste der Gebärmutter. (Quelle:Wikipedia)

Aaron kam per Kaiserschnitt zur Welt, weil ein Myome eine normale Geburt nicht zuließ. Bei der Geburt Jedidjas war das Myome auch schon vorhanden (Faustgroß), war aber zu der Zeit kein akutes Problem. Ich durfte meiner Frau während des Kaiserschnitts beistehen. Bei der Geburt meiner Tochter war ich ein Diener meiner Frau und der Hebamme. Bei der Geburt meines Sohnes war ich nur Besucher. Ich konnte nur die Hand meiner Frau halten und auf die Gnade Gottes hoffen.

Ich bin kein Freund von Operationen, wenn sie nicht unbedingt nötig sind. Hierbei waren wir beide Opfer höherer Gewalt. Wir hatten nichts zu entscheiden und hatten keine andere Wahl als dem Rat der Ärzte zu folgen und unsere Hoffnung auf den Herrn zu werfen.

Der Chirurg und Seine Assistentin entnahmen das Kind und legten es ohne Komplikationen auf die Brust meiner Frau. Er war vollkommen gesund zur Welt gekommen (56cm groß, 4300gr schwer). Danach entfernten der Chirurg das Myome. Meine Frau verlor dabei sehr viel Blut. Der Anblick des vielen Blutes war für mich schon besorgniserregend, aber wir wussten, es wird alles gut. In diesem Operationssaal war keine Furcht oder Angst vorhanden, sondern die Gnade des Herrn war in uns. Ich hatte alles in die Hände des Herrn gelegt, denn wir konnten nichts tun außer beten.

Nach der Operation musste ich mich wieder umziehen und es ergab sich eine Gelegenheit mit dem Chirurg zu sprechen. Er beglückwünschte mich zu der Geburt meines Sohnes und wir kamen ins Gespräch. Er sagte mir, dass ich froh sein sollte, zwei gesunde Kinder zu haben, was ihn sichtlich verwunderte, nachdem was er bei der Operation gesehen hatte. Er sagte mir ganz direkt, dass er nicht oft eine so deformierte Gebärmutter gesehen hatte und er war verwundert, dass es nicht schon früher zu Komplikationen gekommen war. Er riet mir davon ab, weitere Kinder zu planen, denn dann müsste man, seiner Meinung nach, mit Früh- oder Totgeburten rechnen. Ich verstand sofort, was diese Information für mich bedeutete. Es war der Beweis für mich und ein Zeugnis für das Wunder des Lebens. Selbst wenn das Fleisch ein gesundes Leben nicht möglich macht, steht Gott über der Schöpfung.

Schon bei Voaharys vorheriger Schwangerschaft mit Jedidja verstand ich das Wunder des Lebens, als wir das erste Ultraschallfoto unserer Tochter sahen. Erst sah man nur einen kleinen Haufen Zellen, biologische Masse, für die wir Eltern verantwortlich waren. Als aber eine Woche später der Herzschlag des Fötus dazu kam, da war mir bewusst, dass Gott Seinen Anteil dazu gibt, durch das Leben selbst. Mir war sofort klar, dass dort ein Mensch gezeugt ist, bestehend aus drei Personen, Gott, dem Mann und der Frau. Diese drei Personen sind das Fundament jedes Kindes auf Erden, aber wie viele Menschen vertrauen auch nach der Geburt das Leben ihres(er) Kindes(r) Gott an?

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. (Galater 3,28)

Ich weiß heute und das ist auch kein Geheimnis für denjenigen, die Teil meines Lebens sind. Ohne meinen Gott, Jesus Christus, hätte ich kein Leben mehr geschenkt bekommen. Ohne ihn hätte ich sogar mein Leben verwirkt und ich wäre heute schon lange nicht mehr lebendig. Der Tod hatte mich damals schon fest umgriffen. Es war nicht mehr die Frage, ob ich mir das Leben nehmen würde, sondern nur noch wann. Der Fluch, der meinen Bruder sterben ließ und meinen Vater zwang, sich das Leben zu nehmen, wurde nur durch Jesus gestoppt. Er allein hat mein Leben und das Leben meiner Familie bewahrt. Es ist Gott allein, der Herr über das Leben jedes Menschen ist und kein Mensch hat das Recht, über das Leben auch nur eines Menschen zu richten. Alles liegt begründet in der Gerechtigkeit des Wort Gottes.

Es ist keine Ahnung, nicht meine Gedanken, die mich das vermuten lassen. Es ist die Wahrheit Jesu Christi, die mir Gott offenbart hat. Ich weiß, warum mein Vater starb, ich weiß warum mein Bruder in jungen Jahren sein Leben verlor und ich weiß warum ich zum Glauben Gottes kam. Weil ich nicht sterben wollte. Ich war nicht bereit für eine Lüge zu sterben. Jetzt aber habe ich die Wahrheit um den Reichtum Gottes empfangen und niemand kann mir das wieder nehmen, so Gott will.

Letztens hat mich jemand gefragt, wo ich bin? Gott hat mir die gleiche Frage gestellt. „Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du“ (1.Mose 3,9)? Es hat neununddreißig Jahre gedauert Ihm diese Frage zu beantworten. Es hat neununddreißig Jahre gedauert, dass ich Jesus durch Sein Wort verstanden habe, und ich mich erkannt habe als ein Sünder und Lügner. Ich wusste das schon mein Leben lang, durch das Wort der Bibel, aber ich war nie bereit mein Bekenntnis vor Gott zu offenbaren.

Und eure Kinder sollen Hirten sein in der Wüste vierzig Jahre und eure Untreue tragen, bis eure Leiber aufgerieben sind in der Wüste. 34 Nach der Zahl der vierzig Tage, in denen ihr das Land erkundet habt – je ein Tag soll ein Jahr gelten –, sollt ihr vierzig Jahre eure Schuld tragen, auf dass ihr innewerdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe. 35 Ich, der HERR, habe es gesagt und wahrlich, das will ich auch tun mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und dort sterben. (4.Mose 14,33-35)

Gott hat neununddreißig Jahre auf meine Antwort gewartet und obwohl ich Ihn in Sünde verleugnet habe, hat Er mir nach neununddreißig Jahren das Leben geschenkt, was mein Erbteil von Anfang an war. Den Reichtum an Leben. Heute bin ich dort, wo Gott ist. Heute lebe ich ein Leben, dass ich Jesus übergeben habe, denn ich sehe jetzt, dass Er mich recht führt, dass ich glücklich bin. Ich habe es in neununddreißig Jahren nicht geschafft glücklich zu werden. Mein Leben war das Gegenteil von Glück, weil man mich ein Leben lang belogen hat. Ich wollte glücklich sein und ich wollte vor allem geliebt werden. Nicht, dass meine Familie mich nicht liebte.

Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, dass ihr danach tut, damit ihr lebt und zahlreich werdet und hineinkommt und das Land einnehmt, das der HERR euren Vätern zugeschworen hat. 2 Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. (5.Mose 8,1-2)

Aber die Liebe Gottes ist nicht vergleichbar mit der Liebe des Menschen. Die Liebe Gottes ist nicht im Menschen. Der Gläubige muss sie erst empfangen. Ich bin jetzt an dem Ort, wo ich die Liebe Gottes jeden Tag empfange und eine Beziehung zu meinem einzigen wahren Vater habe. Weil ich erkannt habe, dass das Leben ohne Gott den sicheren Tod bedeutet. Vielleicht hast Du diese wundervollen Werke und Wunder Gottes nicht mit eigenen Augen gesehen, weil Du einer Lüge folgst.

Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod. (2.Korinther 7,10)

Die Traurigkeit kommt, so oder so. Aber wir entscheiden, was wir mit dieser Traurigkeit anfangen. Wohin führt uns diese Traurigkeit? Im Geist dieser Welt führt uns die Traurigkeit zum Tode. Im Geiste des Herrn Jesus Christus führt uns die Traurigkeit zur Reue und damit zum ewigen Leben. Die Reue lässt uns erkennen, dass wir alle Sünder sind und dass wir alle die Kraft Gottes benötigen, dann Seine Kraft ist das Leben in Hülle und Fülle. Die Traurigkeit dieser Welt führt uns in den sicheren Tod. Ich habe beides gesehen und ich weiß, was ich will. Mir hat sich Gott offenbart durch die Wahrheit Seines Wortes und niemand kann mir nehmen, was Er mir geschenkt hat.

Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. (Lukas 11,23)

Schau dein Leben an. Nimm dir die Zeit und fasse dein Leben zusammen und schau dir die Früchte deiner Werke an. Ich sage Euch, Gott hat es mir leicht gemacht, die Wahrheit zu erkennen, durch die Traurigkeit meines Lebens. Jesus hat mir diese Traurigkeit genommen und hat mir Seine Freude, eine Erfahrung mit Gott ermöglicht, die ich zuvor niemals gekannt habe. Weil ich auf Lügen gehört habe und mir nicht die Zeit genommen habe, nach der Wahrheit des Wort Gottes zu forschen. Alles dies ist mir zuteil geworden und ich danke Gott für die Traurigkeit in meinem Leben. Seine Reue hat mich zur Buße geführt und die Buße meiner Sünden hat mir die Herrlichkeit Gottes offenbart. Ich empfing die Herrlichkeit Gottes in der Wassertaufe im Namen Jesus und die Taufe im Wasser bereitete mir Seinen Weg zur Gabe des Heiligen Geistes. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch Jesus persönlich, denn Er ist unser Heiland.

Diese Worte werden vielleicht für einige unverständlich sein, aber ich spreche die Wahrheit. Erst wenn wir dem Wort Gottes folgen, gehorsam sind, erst dann werden sich auch die Türen des Himmels für uns öffnen.

Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 40 Noch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! (Apostelgeschichte 2,38-40)

Ich will um jeden Preis, dass meine Kinder die Herrlichkeit Gottes empfangen, wie ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen durfte und dafür werde ich tun was nötig sein wird. Das heißt nicht, dass ich meine Kinder Taufen werde. Die Taufe ist ein Zeichen, die bewusste Entscheidung, sich mit Gott wieder zu versöhnen. Ich muss es willentlich entscheiden und Gott durch meinen Mund mitteilen. Ich muss um Versöhnung bitten von ganzem Herzen und Opfer erbringen. Das kann kein Kind. Die Kindstaufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist eine Lüge um euch zu verführen. Der Wille Gottes geschehe, egal was es mich kostet. Ihr werdet mich verstehen, wenn Ihr die Herrlichkeit Gottes erfahren habt und Seine Wunder und Werke seht durch die Frucht des Wort Gottes in der Gabe des Heiligen Geistes. Lass dich erretten und glaube an die Wahrheit Jesu Christi und werde glücklich durch die Segnungen des Herrn.

Amen. Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.

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